Karsten Kirsch
Meine Vita
Erfahren Sie mehr über mich
Mein persönlicher Lebensweg bis hin zu dem, was ich heute an der Seite meiner Frau Nan tun darf, ist alles andere als geradlinig verlaufen, dafür aber umso faszinierender und bereichernder. Rückblickend fügt sich jede Station zu einem sinnvollen Ganzen – keine einzige von ihnen möchte ich missen.
Geboren 1970 in Querfurt, habe ich schon als junger Mensch auf der Sportschule in Halle/S. erfahren, was es heißt, an seine Grenzen zu gehen – und sie diszipliniert zu überwinden. Zehnkampf und Stabhochsprung lehrten mich früh, dass wahrer Fortschritt aus der Verbindung von Kraft, Technik, einem klaren Geist und Durchhaltevermögen entsteht. Diese Erkenntnis sollte mich nie wieder loslassen.
Nach meinem Abitur 1990 verschlug es mich zunächst in eine völlig andere Welt: die der Informationstechnologie. Als Fachinformatiker lernte ich, analytisch und strukturiert zu denken. Diese IT-Affinität ist, wohldosiert, eine große Bereicherung für jeden Bereich meines Lebens. Doch die Faszination für den menschlichen Körper, für das, was ihn formt, bewegt und heilt, blieb mein Lebens- und Lieblingsthema. So begann eine Reise durch die Kampfkünste, die mich über drei Jahrzehnte hinweg prägen sollte.
Was als Teenager in Deutschland mit Judo und Selbstverteidigung begann, führte mich später über Karate und Kickboxen zu weiteren Kampfkünsten und Kampfsportarten. Während meiner beruflichen Tätigkeit in Thailand hatte ich die großartige Gelegenheit, meinen Kampfkunst-Horizont durch Muay Thai (Thaiboxen) zu erweitern. Jede dieser Disziplinen schenkte mir ein tieferes Verständnis für die Anatomie und die physiologischen Gesetze des Körpers sowie deren untrennbaren Zusammenhang mit unseren Emotionen, unserem Geist und unserer Seele. Vor allem aber lehrten sie mich eines: Respekt. Gegenseitigen Respekt, Respekt vor sich selbst, Respekt vor der Kraft, die in uns steckt, und vor der Verantwortung, sie stets mit Achtsamkeit einzusetzen.
Über 15 Jahre hinweg führte ich eine erfolgreiche Kampfsportschule und bildete als IHK-geprüfter Ausbilder Sport- und Fitnesskaufleute aus – eine Zeit, die mich als Lehrer und Unternehmer geprägt hat und die bis heute in meine Arbeit als Studiobetreiber und Yogalehrer einfließt.
Wie aber kommt ein deutscher Kampfsportlehrer dazu, Kalari-Massage-Therapeut zu werden?
Die Antwort liegt im nächsten, vielleicht wichtigsten Schritt, denn mein Kampfkunstweg führte mich schließlich 2004 zu seinen tiefsten Wurzeln: nach Kerala in Südindien, in die Heimat des Kalarippayattu, der Mutter aller südostasiatischen Kampfkünste.
Dass diese jahrtausendealte indische Heilkunst eines Tages den Weg nach Weißenfels finden würde, war nicht geplant – und doch war es genau diese meine Reise durch die Kampfkünste, die ihn überhaupt erst möglich machte.
Was ich in Indien fand, war weit mehr als eine Kampfkunst. Es war die Offenbarung eines jahrtausendealten, ganzheitlichen Wissenssystems, das Kampf, Bewegung, Meditation, Yoga und eine eigene Heiltradition in sich vereint. In dieser über 5000 Jahre alten indischen Kriegskunst der Narjas – einer Kriegerkaste an der Malabar-Küste, die am ehesten mit den früheren japanischen Samurai vergleichbar ist – fand ich meine geistige Heimat und meine tiefste Berufung.
Von nun an reiste ich jährlich für einen Monat nach Kerala, um Kalarippayattu in seinem Ursprungsland zu studieren – authentischer und unverfälschter geht es nicht. Im Fokus standen für mich dabei stets alle drei Säulen dieser jahrtausendealten Tradition: die Kampfkunst, das Kalari-Yoga und die Heilkunst Kalari Chikitsa.
Die in unserem Studio praktizierte Kalari-Massage (Uzhichil) und das von mir unterrichtete Kalari-Yoga sind für mich die reinste Form, altes Wissen in den Dienst des modernen Menschen zu stellen.
Bei der Kalari-Massage arbeite ich mit warmen Kräuterölen, um durch die gezielte Stimulation von Marma-Punkten und Energiebahnen (Nadis) Ihre Körperenergien (Doshas) zu harmonisieren – ein zutiefst entspannendes und ausgleichendes Erlebnis, besonders bei Stress und innerer Unruhe.
Das Kalari-Yoga ist die ideale Ergänzung zu unseren Massagen – für alle, die aktiv ihr allgemeines Wohlbefinden, ihre Flexibilität und ihre Stressresilienz unterstützen möchten.
Oft werde ich gefragt, ob unsere Massagen bei Schmerzen helfen oder gar heilen können. Würde man diese Frage einem Studio oder Therapeuten in den Ursprungsländern Indien oder Thailand stellen, wäre die Antwort ein selbstverständliches „Ja". Denn dort sind die Thaimassage und die Kalari-Massage nicht nur Tradition, sondern seit Jahrtausenden bewährte Heilkünste.
Die traditionelle Thaimassage („Nuad Phaen Boran", แผนโบราณ) hat eine jahrhundertealte Tradition, die tief in der Geschichte und Kultur Thailands verwurzelt ist. Nicht ohne Grund wurde sie 2019 von den Vereinten Nationen zu einem immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Wir in Deutschland jedoch dürfen – bei allen Vorteilen der Thai- und Kalari-Massage – aus rechtlichen Gründen keine Heilversprechen geben.
Wovon wir jedoch zutiefst überzeugt sind: Unsere Arbeit vereint jahrzehntelang studiertes, traditionelles Wissen mit einer klaren, modernen Haltung. Wir sind überzeugt, mit unseren Massagen und dem Kalari-Yoga Ihr allgemeines Wohlbefinden und Ihre tiefe Entspannung auf eine sehr kraftvolle und nachhaltige Weise unterstützen zu können.
Unser Angebot ist dabei klar und authentisch: Wir praktizieren ausschließlich traditionelle Massagen – seriös, respektvoll und ohne Experimente.
Eine weitere, sehr prägende Facette meines Lebens ist die Ausbildung zum Rettungssanitäter. Menschen in Not beizustehen, in Sekunden die richtige Entscheidung zu treffen und dabei Ruhe zu bewahren, ist eine Fähigkeit, die weit über den Notfalleinsatz hinausreicht. Sie ist für mich zur Grundhaltung geworden und durchdringt selbstverständlich jede Massage, jede Yoga-Einheit und die gesamte Atmosphäre unseres Studios.
So hat sich in meiner Arbeit eine vielleicht ungewöhnliche, für mich aber vollkommen stimmige Synergie entfaltet: Jahrtausendealtes, in Indien über Jahrzehnte studiertes Wissen um die Heilkraft des Körpers – vereint mit der umsichtigen Entschlossenheit und der besonnenen Ruhe eines Rettungssanitäters.
Was mich täglich mit Dankbarkeit erfüllt, ist das Wissen, diesen Weg nicht allein zu gehen. Dass Nan und ich einander auf eine Weise ergänzen, die sich nicht erzwingen lässt – ihre thailändische Seele und mein in Indien verwurzeltes Wissen – ist für mich ein Geschenk. Aus diesem gegenseitigen Respekt und dem Vertrauen in die Stärken des anderen ist etwas gewachsen, das größer ist als die Summe seiner Teile: die Verwirklichung eines gemeinsamen Traums, den wir nun in jedem Detail unseres Studios teilen.
Die Essenz unserer beiden Viten: Wir sind glücklich, einen Ort geschaffen zu haben, der Sie willkommen heißt und an dem traditionelle Thaimassage und indische Kalari-Massage unter einem Dach ein ganzheitliches Entspannungs- und Wohlfühlerlebnis schaffen.
Ihr Karsten Kirsch
Nach meinem Abitur 1990 verschlug es mich zunächst in eine völlig andere Welt: die der Informationstechnologie. Als Fachinformatiker lernte ich, analytisch und strukturiert zu denken. Diese IT-Affinität ist, wohldosiert, eine große Bereicherung für jeden Bereich meines Lebens. Doch die Faszination für den menschlichen Körper, für das, was ihn formt, bewegt und heilt, blieb mein Lebens- und Lieblingsthema. So begann eine Reise durch die Kampfkünste, die mich über drei Jahrzehnte hinweg prägen sollte.
Was als Teenager in Deutschland mit Judo und Selbstverteidigung begann, führte mich später über Karate und Kickboxen zu weiteren Kampfkünsten und Kampfsportarten. Während meiner beruflichen Tätigkeit in Thailand hatte ich die großartige Gelegenheit, meinen Kampfkunst-Horizont durch Muay Thai (Thaiboxen) zu erweitern. Jede dieser Disziplinen schenkte mir ein tieferes Verständnis für die Anatomie und die physiologischen Gesetze des Körpers sowie deren untrennbaren Zusammenhang mit unseren Emotionen, unserem Geist und unserer Seele. Vor allem aber lehrten sie mich eines: Respekt. Gegenseitigen Respekt, Respekt vor sich selbst, Respekt vor der Kraft, die in uns steckt, und vor der Verantwortung, sie stets mit Achtsamkeit einzusetzen.
Über 15 Jahre hinweg führte ich eine erfolgreiche Kampfsportschule und bildete als IHK-geprüfter Ausbilder Sport- und Fitnesskaufleute aus – eine Zeit, die mich als Lehrer und Unternehmer geprägt hat und die bis heute in meine Arbeit als Studiobetreiber und Yogalehrer einfließt.
Wie aber kommt ein deutscher Kampfsportlehrer dazu, Kalari-Massage-Therapeut zu werden?
Die Antwort liegt im nächsten, vielleicht wichtigsten Schritt, denn mein Kampfkunstweg führte mich schließlich 2004 zu seinen tiefsten Wurzeln: nach Kerala in Südindien, in die Heimat des Kalarippayattu, der Mutter aller südostasiatischen Kampfkünste.
Dass diese jahrtausendealte indische Heilkunst eines Tages den Weg nach Weißenfels finden würde, war nicht geplant – und doch war es genau diese meine Reise durch die Kampfkünste, die ihn überhaupt erst möglich machte.
Was ich in Indien fand, war weit mehr als eine Kampfkunst. Es war die Offenbarung eines jahrtausendealten, ganzheitlichen Wissenssystems, das Kampf, Bewegung, Meditation, Yoga und eine eigene Heiltradition in sich vereint. In dieser über 5000 Jahre alten indischen Kriegskunst der Narjas – einer Kriegerkaste an der Malabar-Küste, die am ehesten mit den früheren japanischen Samurai vergleichbar ist – fand ich meine geistige Heimat und meine tiefste Berufung.
Von nun an reiste ich jährlich für einen Monat nach Kerala, um Kalarippayattu in seinem Ursprungsland zu studieren – authentischer und unverfälschter geht es nicht. Im Fokus standen für mich dabei stets alle drei Säulen dieser jahrtausendealten Tradition: die Kampfkunst, das Kalari-Yoga und die Heilkunst Kalari Chikitsa.
Die in unserem Studio praktizierte Kalari-Massage (Uzhichil) und das von mir unterrichtete Kalari-Yoga sind für mich die reinste Form, altes Wissen in den Dienst des modernen Menschen zu stellen.
Bei der Kalari-Massage arbeite ich mit warmen Kräuterölen, um durch die gezielte Stimulation von Marma-Punkten und Energiebahnen (Nadis) Ihre Körperenergien (Doshas) zu harmonisieren – ein zutiefst entspannendes und ausgleichendes Erlebnis, besonders bei Stress und innerer Unruhe.
Das Kalari-Yoga ist die ideale Ergänzung zu unseren Massagen – für alle, die aktiv ihr allgemeines Wohlbefinden, ihre Flexibilität und ihre Stressresilienz unterstützen möchten.
Oft werde ich gefragt, ob unsere Massagen bei Schmerzen helfen oder gar heilen können. Würde man diese Frage einem Studio oder Therapeuten in den Ursprungsländern Indien oder Thailand stellen, wäre die Antwort ein selbstverständliches „Ja". Denn dort sind die Thaimassage und die Kalari-Massage nicht nur Tradition, sondern seit Jahrtausenden bewährte Heilkünste.
Die traditionelle Thaimassage („Nuad Phaen Boran", แผนโบราณ) hat eine jahrhundertealte Tradition, die tief in der Geschichte und Kultur Thailands verwurzelt ist. Nicht ohne Grund wurde sie 2019 von den Vereinten Nationen zu einem immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Wir in Deutschland jedoch dürfen – bei allen Vorteilen der Thai- und Kalari-Massage – aus rechtlichen Gründen keine Heilversprechen geben.
Wovon wir jedoch zutiefst überzeugt sind: Unsere Arbeit vereint jahrzehntelang studiertes, traditionelles Wissen mit einer klaren, modernen Haltung. Wir sind überzeugt, mit unseren Massagen und dem Kalari-Yoga Ihr allgemeines Wohlbefinden und Ihre tiefe Entspannung auf eine sehr kraftvolle und nachhaltige Weise unterstützen zu können.
Unser Angebot ist dabei klar und authentisch: Wir praktizieren ausschließlich traditionelle Massagen – seriös, respektvoll und ohne Experimente.
Eine weitere, sehr prägende Facette meines Lebens ist die Ausbildung zum Rettungssanitäter. Menschen in Not beizustehen, in Sekunden die richtige Entscheidung zu treffen und dabei Ruhe zu bewahren, ist eine Fähigkeit, die weit über den Notfalleinsatz hinausreicht. Sie ist für mich zur Grundhaltung geworden und durchdringt selbstverständlich jede Massage, jede Yoga-Einheit und die gesamte Atmosphäre unseres Studios.
So hat sich in meiner Arbeit eine vielleicht ungewöhnliche, für mich aber vollkommen stimmige Synergie entfaltet: Jahrtausendealtes, in Indien über Jahrzehnte studiertes Wissen um die Heilkraft des Körpers – vereint mit der umsichtigen Entschlossenheit und der besonnenen Ruhe eines Rettungssanitäters.
Was mich täglich mit Dankbarkeit erfüllt, ist das Wissen, diesen Weg nicht allein zu gehen. Dass Nan und ich einander auf eine Weise ergänzen, die sich nicht erzwingen lässt – ihre thailändische Seele und mein in Indien verwurzeltes Wissen – ist für mich ein Geschenk. Aus diesem gegenseitigen Respekt und dem Vertrauen in die Stärken des anderen ist etwas gewachsen, das größer ist als die Summe seiner Teile: die Verwirklichung eines gemeinsamen Traums, den wir nun in jedem Detail unseres Studios teilen.
Die Essenz unserer beiden Viten: Wir sind glücklich, einen Ort geschaffen zu haben, der Sie willkommen heißt und an dem traditionelle Thaimassage und indische Kalari-Massage unter einem Dach ein ganzheitliches Entspannungs- und Wohlfühlerlebnis schaffen.
Ihr Karsten Kirsch
